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Eisenmetallurgie
MSI System 900 Typ 68 E (Gießstrahlimpfsystem)
   

Die Wirkung von Impfmitteln klingt je nach ihrer Zusammensetzung, der Schmelz- und Gießtemperatur und der chemischen Analyse des Eisens mehr oder weniger schnell ab.

Das heißt, dass eine gleichmäßige Erstarrung am besten erzielt werden kann, wenn das Impfmittel möglichst spät, also direkt vor der Erstarrung zugegeben wird.

 

Es ist schon länger bekannt, dass die Wirksamkeit von Impfmitteln am größten und am gleichmäßigsten ist, wenn sie im Gießstrahl direkt beim Gießen der Formen zugegeben werden. Die sparsame und effektive Verwendung von Impfmitteln direkt im Gießstrahl stellt aber auch strenge Anforderungen an das Produkt und an die Zugabeeinrichtung:

  • Das Impfmittel muss einen niedrigen Schmelzpunkt haben, es muss sehr rein und gleichmäßig gekörnt sein.
  • Die Zugabeeinrichtung muss zuverlässig unter den extremen Bedingungen an der Gießstelle arbeiten und trotzdem über Überwachungssysteme verfügen, die auch kleinste Unregelmäßigkeiten sofort registrieren.
  • Aktueller Stand der Technik ist die parallele Protokollerstellung bei automatischen Prozessen.
  • Fernwartungsmöglichkeiten werden auch immer öfter gewünscht.

 

Die Antworten auf die Forderungen sind klar:

  • Die hochwertigen Impfmittel für gleichmäßige Gussstücke heißen INOCULIN
  • Die bewährte Zugabeeinrichtung hat einen ebenso bekannten Namen: MSI System 900 Typ 68 E
  • Die Fernwartungs- und Steuerungssoftware PC-Connect ist standardmäßig vorhanden

Das MSI System 900 Typ 68 E ist ein automatisch arbeitendes Gießstrahlimpfsystem für den Betrieb an mechanisierten und automatisierten Gießeinrichtungen. Das System hat sich nicht nur wegen seiner Robustheit durchgesetzt, sondern auch wegen der Tatsache, dass es einen Einplatinencomputer und eine Standard RS 232 Schnittstelle enthält.

Die Anlage besteht aus einem Steuergerät, einem Zuteilgerät (wir nennen es auch „Hot Box“) und einem Schlauch- und Kabelpaket.

 

Die Schaltung erfolgt wahlweise über ein elektrisches Signal aus der Gießeinrichtung oder mit Hilfe einer optionalen Fiberglasoptik (Optikmodul + Fiberglasoptik).

 

Die Überwachungseinrichtungen für Füllstand, Impfrohr, Impfmittelfluss, Absperrschieber, Druckluft und Gerätetemperatur sind ständig aktiviert. Die Überwachungen können nach Bedarf eingestellt, angepasst und evtl. einzeln oder kombiniert aktiviert werden. Mit der serienmäßigen Soll-Ist Überwachung kann die Gießeinrichtung oder die Formanlage automatisch gestoppt werden.